Posts mit dem Label Schicksal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schicksal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. September 2016

{Sachbuch - Biografie - Schicksal} Mama hat Krebs

Hallo Leute!

Das Wort "Krebs" hat immer etwas Schlimmes an sich - mit diesem Buch erzählt eine junge Mutter ihre Geschichte.

Der Zauber meines viel zu kurzen Lebens
^^^^^^^^^

Daten
^^^^^
Autorin: Kate Gross
Verlag: Diana
ISBN: 3453291794
Preis: 14,99€
Broschiert, 207 Seiten


Inhalt
^^^^^
Kate Gross ist gerade 34 als sie die niederschmetternde Diagnose - Darmkrebs im Endstadium, nicht therapierbar. Die junge Mutter steht eigentlich mitten im Leben, hat gerade vor 3 Jahren Zwillinge bekommen, doch nun weiß sie, dass sie sterben muss.

Doch sie zieht sich nicht zurück, sondern sie genießt die Zeit, die sie noch hat und verbringt so viel Zeit mit ihrer Familie, wie es nur geht und schenkt damit ihren Freunden und Kindern viele positive Erinnerungen.


Fazit
^^^^^
Solche Schicksalsromane liegen einem ja immer schwer im Magen, besonders wenn der Protagonist, in dem Falle Kate, gerade einmal 2 Jahre älter ist als ich. Oft sind solche Romane enorm schwermutig, es wird die Schuld für die Krankheit gesucht und gejammert.

Kate dagegen ist anders, sie öffnet sich dem Leben und genießt jede Sekunde mit ihrer Familie. Sie führt keine ernsten Gespräche mit ihrem Mann, sondern streitet sich lieber mit ihm, wer den Müll rausbringen soll. Damit will sie ihren Kindern nicht als Krank in Erinnerung bleiben, sondern als die lebenslustige Mama, die sie vor ihrer Krankheit war.

Durch Kate kamen mir allerhand Gedanken - was würde mit mir passieren, wenn man mir sagt, dass ich bald sterben muss. So zu reagieren wie Kate, dazu gehört sicherlich ganz viel Mut, aber genau so sollte es eben sein. Kate ist mutig und schreibt über ihr Schicksal ehrlich und erfrischend komisch.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Sonntag, 22. Mai 2016

{Hunde - Schicksal - Krebs} Die Französische Bulldogge und der Krebs

Hallo Leute!

Als echter Hundefreund weiß ich, wie viel die Vierbeiner können - der beste Seelentröster war immer der Labrador meiner Eltern - wenn ich mit Liebeskummer nach Hause kam, kam immer sein großer brauner Kopf und legte sich auf meinen Schoß als wolle er sagen "Ey du, lass den Typen, du hast doch mich".

Aber Hunde können noch viel mehr - die Französische Bulldogge Junior zum Beispiel, wie sein Herrchen Emanuele Tirbuzio berichten kann.

Junior, der Lebensretter
^^^^^^^^^^^^^

Daten
^^^^
Autor: Emanuele Tirbuzio
Verlag:mvg
ISBN: 978-3-86882-651-7
Preis: 16,99€
Broschiert, 206 Seiten


Inhalt
^^^^
Emanuele steht mitten im Leben, das schon außergewöhnlich begonnen hat: er wuchs als Sohn eines Italieners und einer Portugiesin in Luxemburg auf. Seine Eltern waren Zeugen Jehovas. Und als sich Emanuele in eine aus ihrer Glaubensgemeinschaft verliebt, soll er sofort heiraten. Doch die beiden entscheiden gemeinsam, erstmal zusammenzuwohnen. Dieser Frevel wird mit dem Ausschluss aus der Gemeinschaft bestraft - Emanuele muss ausziehen. Noch dazu beginnt er zu spüren, dass er eigentlich auf Männer steht.

Und sein Leben ist geprägt von den unterschiedlichsten Hunden. Als Kind rettet er einen Welpen aus einem Bauernhof. Er verliert ihn, als sein Bruder keine Lust hat, sich während des Urlaubs um ihn zu kümmern.

Später hat er noch mehrere andere Hunde - doch dann kam Junior in sein Leben. Inzwischen lebt Emanuele in Köln und hat den coolsten Hund der Welt. Er liebt zum Beispiel Autofahren und das Singen - besonders italienische Opern. Doch Junior hat noch mehr Talente.

Seine feine Nase rettete seinem Herrchen im Mai 2013 das Leben. Denn sein Verhalten ändert sich plötzlich - ununterbrochen versucht er, die Aufmerksamkeit seines Herrchens zu bekommen, schleckt ihn ab, versucht sogar, bestimmte Stellen aus seinem Körper herauszubeißen.

Emanuele fühlt sich eigentlich nicht schlecht - trotzdem geht er zum Arzt und bekommt die Diagnose Lymphdrüsenkrebs im Spätstadium. Die Behandlung startet sofort, ohne Junior wäre die Krankheit aber nicht entdeckt worden, seit 2014 gilt Tirbuzio als Krebsfrei und das Verhältnis zu Junior ist wohl noch intensiver geworden. Immerhin hat der kleine, dicke Hund sein Leben nicht nur verändert, er hat es gerettet.


Fazit
^^^^
Wow, dass Mensch und Hund immer ein ganz besonderes Verhältnis haben, ist mir nicht neu, aber das Verhältnis zwischen Junior und Emanuele ist ein sehr Spezielles. Auf kleinste Veränderungen im Körpergeruch hat der kleine Hund reagiert und die Gefahr sofort erkannt und seinen Chef gewarnt - auch wenn Emanuele das erst gar nicht so recht deuten kann, schließlich wurde Junior sogar agressiv.

Tirbuzio erzählt sehr interessant über eine ganz spezielle Freundschaft - amüsant und spannend und das ohne dabei zu Jammern über seine Krankheit, sondern viel mehr über seinen besonderen kleinen Hund, der ihm das Leben rettet.

Von mir gibt es klare 5 Sterne. Und als ich fertig gelesen hatte, hatte ich nur einen Wunsch - ich will auch einen Hund... Irgendwann mal, wenn es meine Lebensumstände zulassen...

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 21. Mai 2016

{Geschichte - Weltkrieg - Schicksal} Das verdrängte Kapitel

Hallo Leute!

Ich werde sicherlich mit zu den letzten gehören, die sich mit Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges persönlich sprechen kann - und ich habe das auch ausgiebig getan, schließlich gehörten meine Großeltern zu jenen Deutschen, die an den Folgen des Krieges sehr stark zu leiden hatten - sie kamen aus dem Sudetenland.

Nun wurden diese Geschichten schon sehr ausführlich aufgearbeitet. Bisher verdrängt wurden aber die vielen Tausend Selbstmorde, die verübt wurden - vor allem am Ende des Krieges. Ganze Familien und Dörfer löschten sich selbst aus.

Florian Huber hat dieses verdrängte Kapitel nun in seinem Buch aufgearbeitet.

Kind, versprich mir, dass du mich erschießt
^^^^^^^^^^^

Daten
^^^^
Autor: Florian Huber
Verlag: Piper
ISBN: 3492308988
Preis: 11€
Taschenbuch, 304 Seiten


Inhalt
^^^^
In Form von Augenzeugenberichten und Tagebüchern und anderen Dokumenten arbeitet Florian Huber die Geschichte verschiedener Selbstmorde auf. Damit beginnt er mit dem kleinen Ort Demmin bei Anklam im heutigen Mecklenburg Vorpommern. Dort töteten sich vor während und nach dem Anrücken der Front insgesamt mehr als 600 Menschen - egal ob Apotheker oder Tierarzt, egal ob Flüchtling oder Eingeborenen. Die Menschen schluckten Gift, gingen ins Wasser, erhängten sich - und häufig nahmen sie ganze Familien mit, kleine Kinder, Säuglinge - alles aus Angst vor den Russen oder aufgrund bereits erlebter Vergewaltigungen und Gewalt.

Von Demmin ausgehend geht Huber der gesamten Selbstmordwelle nach, die von Königsberg auszugehen scheint - ein Pfarrer in Berlin spricht dann erstmals von einer Selbstmordwelle vor allem im Ostbereich.

Im Westen gibt es bei weitem weniger Selbstmorde - und die zumeist aus ganz anderen Beweggründen - meist nicht aus Angst sondern aus Schuldgefühl. Hier sterben meist irgendwelche sehr Regimetreuen Nazigrößen.

Ergänzt wird das Ganze durch einige der wenigen Aufnahmen von Tatorten, meist gemacht von Fotografen der Militärs.


Fazit
^^^^
Obwohl ich mich doch sehr häufig mit dem Thema Weltkriege beschäftigt habe, war ich mir dem Ausmaß überhaupt nicht bewusst - ganze Ortschaften begingen Selbstmord - versammelten sich beim Jäger, der zunächst alle erschoss und am Ende selbst Gift nahm. Und obwohl ich vor allem die Geschichten meines Großvaters kenne, der in polnischer Gefangenschaft war und anschließend aus seiner Heimat vertrieben wurde. Meine Oma dagegen, die die Vertreibung als junge Mutter erlebte (mein Opa war ja nicht da), verlor nur selten ein Wort.

Huber arbeitet die persönlichen Geschichten anhand von diversen Quellen - anhand von Abschiedsbriefen, Tagebüchern und persönlichen Dokumenten besonders intensiv und eindringlich auf, so dass es mir erstmals bewusst wurde, welche Verzweiflung geherrschft haben muss, damit eine Mutter mit ihren zwei kleinen Töchtern ins Wasser geht und sich ertränkt. Oder dass der OB von Leipzig, seine Frau und seine Tochter tot und schon wächsern im Büro im Rathaus abgelichtet werden.

Von mir gibt es 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Terror - Schicksal - Hörbuch} Wo warst du am 13. November 2015?

Hallo Leute!

Fast jeder in meiner Generation kann eine Frage beantworten: "Wo warst du am 11. September 2001?". Und seit vergangenem Jahr kommt leider eine Frage dazu, die nach dem 13. November 2015.

Ich kann mich erinnern, dass wir mit Freunden beim Portugiesen waren, als plötzlich alle Smartphones mit irgendwelchen Eilmeldungen klingelten. Und plötzlich wollten alle nach Hause, schließlich ist das Gefahrenpotential in Wien ja auch nicht gerade gering - und jeder hatte Angst vor koordinierten Anschlägen.

Antoine Leiris hatte weniger Glück...

Meinen Hass bekommt ihr nicht
^^^^^^^^^^^

Daten
^^^^
Autor: Antoine Leiris gelesen von Christian Baumann
Verlag: Random House Audio
ISBN: 3837136752
Preis: 14,99€
2 CDs, Laufzeit: 1h 34min (ungekürzte Lesung)


Inhalt
^^^^
Endlich hat Antoine seinen 16 Monate alten Sohn Melville zum Schlafen hingelegt, als er den Fernseher anschaltet. Dann überschlagen sich die Nachrichten. Islamistischer Terror im Stade de France - die Lage scheint unübersichtlich.

Ausgerechnet heute ist seine Frau Hélène das erste mal wieder ausgegangen - in ein Konzert. Er will sie anrufen, damit sie mit dem Taxi nach Hause fährt, doch sie geht nicht ran. Doch das ist auch nicht so verwunderlich, schließlich ist sie im Le Bataclan bei einem Metall Konzert, bestimmt hört sie das Handy nicht.

Doch dann ist Antoine wie erstarrt - zu den Nachrichten über eine Geiselnahme werden Bilder eben dieses Nachtclubs gezeigt. Und in dem Moment ist er sich sicher, dass er seine Frau und Melville seine Mutter nie wieder sehen wird.

Hélène Leiris ist eine von 90 Opfern in der Konzerthalle. Sehr bewegend schildert Leiris, wie er den gewaltsamen Tod seiner Frau selbst verarbeitet und vor allem, wie er seinem kleinen Sohn beibringt, dass er seine geliebte Mama nie wieder sehen wird.

Sehr bewegend und engagiert gelesen von Christian Baumann - für meine Begriffe an manchen Stellen etwas zu tragend, aber das ist mehr so ein Gefühl.


Fazit
^^^^
Nun, was soll man groß sagen? Die grausamen Bilder der Terroranschläge von Paris und später von Brüssel haben wir wohl alle noch ziemlich genau vor Augen und wohl jeder hatte schonmal den Gedanken im Kopf "Was wäre wenn?". Plötzlich steht Antoine mit seinem kleinen Sohn alleine da, weil fanatische Extremisten seine Frau getötet haben.

Leiris geht für meine Begriffe genau so damit um, wie man es tun sollte - schließlich wollen diese Extremisten damit nur Hass und Angst provozieren - aber der Satz, den Leiris damals gegenüber einem Journalisten äußerte, steht wohl sinnbildlich dafür: "Meinen Hass bekommt ihr nicht".


Wie würde ich reagieren? Ich muss sagen, ich habe nicht die leiseste Ahnung. Ich bleibe momentan sicherlich nicht irgendwelchen Veranstaltungen fern, weil ich Angst vor Anschlägen habe. Und ich vermeide es, nachts alleine unterwegs zu sein (was ich vorher auch schon getan habe) - meine Angst haben sie jedenfalls nicht bekommen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 10. Mai 2016

{Schicksal - Gesundheit - Krebs} Ein Teenie muss gehen

Hallo Leute!

Krebs ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Fast jeder kennt jemanden oder war selbst in Therapie - für mich trifft glücklicherweise bisher "nur" das erste zu - ich musste meinen Onkel wegen eines Hirntumors verabschieden.

Aber was passiert, wenn man mit 15 erfährt, dass man innerhalb der nächsten 6 bis 12 Monate sterben muss?

Gott, du kannst ein Arsch sein!
^^^^^^^^^^^^^^^^

Daten
^^^^
Autor: Frank Pape
Verlag: Heyne
ISBN: 3453603982
Preis: 8,99€
Taschenbuch, 144 Seiten


Inhalt
^^^^
Stefanie ist gerade 15 Jahre alt, als sie erfährt, dass sie unheilbar erkrankt ist - die Ärzte geben ihr noch 6 bis 12 Monate.

Stefanie ist mitten in der Pubertät, deren Rebellion sie auch noch voll auslebt. Entsprechend ehrlich und rebellisch gestaltet sich auch das Tagebuch ihrer letzten 296 Tage, die sie zum großen Teil auf dem Reiterhof verbringt - einer ihrer letzten Wünsche ist ein Ausritt mit ihrer innig geliebten Stute Luna.

Stefanie lässt es einen spüren, wie selbstverständlich man das Leben nimmt und vielleicht auch seine Gesundheit. Gleich zu Anfang beschreibt sie etwa, wie sie einer Gruppe Schülern dabei zuschaut, wie sie freitags nach Hause kommen und ins Wochenende starten - dabei ist sie sogar neidisch. Denn früher fand sie Schule blöd, doch hätte sie gerne wieder das Gefühl, die Schultasche einfach in die Ecke zu werfen und zu entspannen. Doch da hat ihr die Krankheit einen Strich durch die Rechnung gemacht.


Fazit
^^^^
Ein sehr berührendes Buch, bei dem man ständig denkt - wie wäre das bei mir damals gewesen? Oder wie wäre es jetzt, mit 32 - wie würde ich die letzten Monate auf Erden verbringen? Wie würde ich mich verabschieden?

Der Text ist bewegend ehrlich, wie man es eben von einem Teenie erwarten würde, der einfach sagt, was er denkt und fühlt. Man kennt so viele Bücher von ehemaligen Krebspatienten und auch von Menschen, die an Krebs gestorben sind.

Doch die Geschichte von Stefanie ist irgendwie anders. Es gibt keinen Rat, wie man mit dem Sterben umgehen sollte, sondern es gibt viel mehr einen ehrlichen und realistischen Einblick in das Sterben, wie man es eben als Teenager erlebt - kein Jammern, einfach das Leben noch ein bisschen genießen, bevor es vorbei ist.

Dazu passt auch der Schreibstil - es ist ehrlich, mit vielen kleinen Anekdoten und daher auch so bewegend authentisch... Und es macht den Leser sehr nachdenklich - man denkt automatisch über das Leben und Sterben nach.

Von mir klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 17. März 2016

{Biografie - Schicksal - Freundschaft} Wie Freundschaft heilt...

Hallo Leute!

Manchmal sieht man ein Buchcover und ahnt schon, welche bewegende Geschichte dahinter steckt. In diesem Buch schreiben die Eltern der kleinen Amber über das Schicksal ihrer Tochter und wie ein Esel der Kleinen ins Leben half...

Amber und ihr Esel
^^^^^^^^^^^^^

Daten
^^^^
Autoren: Julian & Tracy Austwick
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442158966
Preis: 12,99€
Broschiert, 352 Seiten


Inhalt
^^^^
Shocks hatte es nicht leicht in seinem Leben. In Irland werden Esel häufig auf Grundstücken gehalten, weil sie Glück bringen sollen. Doch oft werden sie sich selbst überlassen. Und so ging es auch Shocks als Sinead O'Connell von Donkey Rescue auf einem Hof gefunden wird - mehr tot als lebendig mit bösen Halswunden, in die der Strick eingewachsen war, mit dem er festgebunden war. Der Besitzer hat den Strick am Tag davor versucht zu entfernen und mit Flächendesinfektionsmittel (also sowas, wo Toiletten mit desinfiziert werden) zu reinigen.

Auch die kleine Amber hat es nicht leicht, als sie mit ihrer Schwester Hope in der 26. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt. Nur ein Luftröhrenschnitt kann ihr Leben retten. Und kurze Zeit später erkrankt sie auch noch an Kinderlähmung. Die Ärzte sagen den Eltern, dass sie niemals wird sprechen oder laufen können.

Der Esel hat inzwischen seinen Weg von Irland nach Birmingham gefunden. Auf einem großen Gnadenhof lebt er in einer großen Gruppe, will aber nicht so richtig Anschluss zur Gruppe haben. Doch seine Pflegerin gibt sich alle Mühe und langsam fasst das misshandelte Tier Vertrauen - und die Pflegerin erkennt das Potential des großen und gutmütigen Tieres - mit viel Geduld wird er zu einem Reitesel ausgebildet.

In diesem Eseltherapiezentrum begegnen sich Amber und Shocks zum ersten mal und gleich ist es magisch, als hätten die beiden nur aufeinander gewartet. Und das bewegende ist, dass sich die beiden Seelen gegenseitig aufbauen - der Esel hat heute wieder Vertrauen zu Menschen, die Wunden am Hals sind verheilt - und die kleine Amber kann sprechen und laufen.


Fazit
^^^^
Heilung hat auch sehr viel mit der Psyche zu tun - und diese tierische Freundschaft zwischen Amber und Shocks zeigt das wie kaum ein anderer. Und wer von Liebe auf den ersten Blick gehört hat, der weiß nach dieser Geschichte, daß das auch zwischen einem Esel und einem kleinen Mädchen eine solche Liebe entstehen kann.

Beide wurden von ihrer Umgebung schon fast für tot gehalten und beide spüren sofort ein Vertrauen zueinander. Diese Therapie ist in England zwar sehr modern, meist aber werden stabile Esel eingesetzt, Shocks dagegen musste erstmal das Vertrauen in den Menschen wieder lernen und die kleine Amber weiß sofort, beinahe schon instinktiv, was zu tun ist. Und am Ende geht es beiden besser und die Therapie wird für beide zum wahnsinnigen und fast schon unerwarteten Erfolg.

Für mich eine bewegende Geschichte, die sicherlich vielen Menschen ganz viel Mut geben kann. Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke