Hallo Leute!
Manche Lebensgeschichten sind besonders dramatisch. Als Arzt rettete Paul Kalanithi selbst Leben. Doch dann schlug das Schicksal zu - der Krebs.
Bevor ich jetzt gehe
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Daten
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Autor: Paul Kalanithi
Verlag: Knaus
ISBN: 3813507254
Preis: 19,99€
gebundene Ausgabe, 208 Seiten
Inhalt
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Paul Kalanithi ist selbst erfolgreicher Mediziner - Absolvent der Yale School of Medicine. Gerade begann er eine Karriere als Neurochirug, als der Krebs zuschlug. Dadurch verändert sich die Perspektive auf das Leben.
Wie sein Leben ist auch dieses Buch in zwei große Teile geteilt. Im ersten Teil schildert Paul seinen Werdegang als Arzt - erst studiert er in Stanford Biologie und englische Literatur, später in Cambridge Wissenschaftsgeschichte und Philosophie, bevor er schließlich die Med School in Yale absolviert. Gerade diese Einflüsse prägen auch sein Buch und sein Leben als Arzt und Patient.
Als Patient versucht er vor allem, einen Halt im Leben zu finden - dabei sucht er immer wieder in der Philosophie. Mit seinem Umgang mit der Krankheit - als Arzt wie als Patient - beschäftigt sich der zweite Teil der Lebensgeschichte. Hier geht es im Grunde um das Loslassen und den schweren Abschied von seiner Familie - seine Frau Lucy und seine Tochter Elizabeth.
Er schafft es nicht ganz, das Buch zu beenden, als er im März 2015 verstirbt.
Fazit
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Ein junger Arzt wechselt die Seiten. Erst behandelt er erfolgreich Menschen gegen die Krankheit, die am Ende ihn selbst ereilt und ihn schließlich auch im Alter von 37 Jahren - während er an diesem Buch arbeitet - erliegt.
Gerade das Thema Abschiednehmen beschäftigt wohl viele Patienten und deren Angehörige. Paul Kalanithi wirft wohl noch eine ganz andere Perspektive in den Raum, da er als Mediziner einen anderen Backround hat, seine CT Bilder selbst interpretieren und sich selbst Prognosen stellen kann. Dennoch ist auch er ein ganz normaler Vater und Ehemann, der seine Familie loslassen muss, weil ihn der Krebs mehr und mehr besiegt.
Es fällt mir schwer, eine sinnvolle Kritik zu schreiben, da solche Bücher immer sehr bewegend sind. Doch irgendwie spürt man beim Lesen, dass Paul das Buch nicht mehr zu Ende schreiben konnte - irgendwie bleibt es dann doch immer sehr an der Oberfläche. Insgesamt ist es jedoch eine tröstliche und interessante Lektüre über die Philosophie und die Medizin des viel zu frühen Lebensendes.
Von mir gibt es 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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Sonntag, 31. Juli 2016
Sonntag, 17. April 2016
{Sachbuch - Botanik} Großstadtbotanik
Hallo Leute!
Als gelernte Biologin hat man irgendwie einen besonderen Spleen entwickelt - ich mag Blumen und entdecke sie auch immer an den ungewöhnlichsten Orten. Denn das witzige ist ja, dass aufgrund der exzessiven Landwirtschaft inzwischen die Stadt den größeren Artenreichtum bietet.
Jürgen Feder nimmt uns mit auf seine Exkursionen durch 10 verschiedene deutsche Städte.
Feders fantastische Stadtpflanzen
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Daten
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Autor: Jürgen Feder
Verlag: Rowohlt
ISBN: 3499631148
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
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Jürgen Feder ist wieder unterwegs und nimmt die interessierten Leser mit auf seine botanischen Großstadtsafaris in 10 große, deutsche Städte:
Frankfurt
Hamburg
München
Düsseldorf
Bremen
Leipzig
Stuttgart
Essen
Dresden
Berlin
Dabei ist er immer auf der Suche nach besonderen Pflanzenhabitaten - egal ob Parks, Bahnhöfe, Friedhöfe, unter Reklametafeln, auf Kalksteinmauern. Auch ist er zu ganz unterschiedlichen Jahreszeiten unterwegs und zeigt damit, wie sich das (natürlich) auch in der Botanik wiederfindet. Natürlich findet er dabei die unterschiedlichsten Pflanzen, die er alle beschreibt, allerdings in einem Text und nicht in einer Art Stammbaum, wie herkömmliche Bestimmungsbücher. Dazu kommt zu jeder Pflanze ein kleines Bildchen.
Und Jürgen Feder stellt uns diese Exkursionen auf spannende Weise vor. Zu jeder Pflanze hat er eine kleine Geschichte zu erzählen - egal ob seltenes Pflänzchen auf einem Mauerrest oder überall dominanter Löwenzahn.
Fazit
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Das Buch hat nur ein Ziel - man muss nur mal genauer hinsehen und kann dabei so viele unterschiedliche Pflanzen entdecken, auch mitten in der Stadt. Und dabei ist es eigentlich fast egal, ob man die Pflanzen dann ganz bald selbst bestimmen kann, sondern es kommt viel mehr darauf an, dass man von nun an die Augen auf hält und selbst die unterschiedlichen Pflanzenhabitate erkennt.
Ein bisschen äußert sich Feder auch über verschiedene politische Themen aus - darüber bin ich immer ein bisschen gestolpert - das gehört meiner Meinung nach nicht in so ein Buch, aber das ist sicher Geschmackssache.
Hätte es dieses Buch damals zu meinen Studienzeiten gegeben, hätte ich vielleicht sogar mehr Interesse an Botanik gefunden - schließlich bin ich ja in einem dunklen Genetiklabor gelandet und geflohen...
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne, manchmal könnten etwas bessere Bilder helfen, die Pflanzen vielleicht sogar wiederzuentdecken - aber das wäre für so ein schmales Taschenbuch vielleicht sogar zu viel verlangt.
In diesem Sinne
Eure Anke
Als gelernte Biologin hat man irgendwie einen besonderen Spleen entwickelt - ich mag Blumen und entdecke sie auch immer an den ungewöhnlichsten Orten. Denn das witzige ist ja, dass aufgrund der exzessiven Landwirtschaft inzwischen die Stadt den größeren Artenreichtum bietet.
Jürgen Feder nimmt uns mit auf seine Exkursionen durch 10 verschiedene deutsche Städte.
Feders fantastische Stadtpflanzen
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Daten
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Autor: Jürgen Feder
Verlag: Rowohlt
ISBN: 3499631148
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
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Jürgen Feder ist wieder unterwegs und nimmt die interessierten Leser mit auf seine botanischen Großstadtsafaris in 10 große, deutsche Städte:
Frankfurt
Hamburg
München
Düsseldorf
Bremen
Leipzig
Stuttgart
Essen
Dresden
Berlin
Dabei ist er immer auf der Suche nach besonderen Pflanzenhabitaten - egal ob Parks, Bahnhöfe, Friedhöfe, unter Reklametafeln, auf Kalksteinmauern. Auch ist er zu ganz unterschiedlichen Jahreszeiten unterwegs und zeigt damit, wie sich das (natürlich) auch in der Botanik wiederfindet. Natürlich findet er dabei die unterschiedlichsten Pflanzen, die er alle beschreibt, allerdings in einem Text und nicht in einer Art Stammbaum, wie herkömmliche Bestimmungsbücher. Dazu kommt zu jeder Pflanze ein kleines Bildchen.
Und Jürgen Feder stellt uns diese Exkursionen auf spannende Weise vor. Zu jeder Pflanze hat er eine kleine Geschichte zu erzählen - egal ob seltenes Pflänzchen auf einem Mauerrest oder überall dominanter Löwenzahn.
Fazit
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Das Buch hat nur ein Ziel - man muss nur mal genauer hinsehen und kann dabei so viele unterschiedliche Pflanzen entdecken, auch mitten in der Stadt. Und dabei ist es eigentlich fast egal, ob man die Pflanzen dann ganz bald selbst bestimmen kann, sondern es kommt viel mehr darauf an, dass man von nun an die Augen auf hält und selbst die unterschiedlichen Pflanzenhabitate erkennt.
Ein bisschen äußert sich Feder auch über verschiedene politische Themen aus - darüber bin ich immer ein bisschen gestolpert - das gehört meiner Meinung nach nicht in so ein Buch, aber das ist sicher Geschmackssache.
Hätte es dieses Buch damals zu meinen Studienzeiten gegeben, hätte ich vielleicht sogar mehr Interesse an Botanik gefunden - schließlich bin ich ja in einem dunklen Genetiklabor gelandet und geflohen...
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne, manchmal könnten etwas bessere Bilder helfen, die Pflanzen vielleicht sogar wiederzuentdecken - aber das wäre für so ein schmales Taschenbuch vielleicht sogar zu viel verlangt.
In diesem Sinne
Eure Anke
Donnerstag, 13. August 2015
{Natur - Wandern - Sachbuch} Anke die Baumumarmerin
Hallo Leute!
Ich bin ja durchaus mal ganz gerne unterwegs in der Natur - und gerade bei den Temperaturen ist man beim Wandern ja ganz gerne mal im Wald. Aber meist bin ich da nicht ganz ohne wissenschaftliches Interesse unterwegs, schließlich habe ich ja auch irgendwann einmal Biologie studiert.
Als ich mit meinem Opa früher unterwegs war, habe ich immer nur auf einen Baum zeigen müssen, er konnte mir gleich sagen, was es ist. Das will ich auch können - aber ich brauchte da ein bisschen mehr Hilfe.
Der Kosmos Baumführer
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Daten
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Autoren: Mark Bachhofer, Joachim Mayer
Verlag: Kosmos
ISBN: 344014660X
Preis: 16,99€
Taschenbuch, 288 Seiten
Inhalt
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Im bewährten Taschenformat werden 370 Bäume und Sträucher aus Mitteleuropa vorgestellt.
Zu Anfang gibt es eine kleine Einleitung zum Thema Bäume, deren ökologische Bedeutung und dazu mit einem kleinen Bestimmungsschlüssel, dem man folgen kann, um die meisten der Bäume und Sträucher zu bestimmen.
Gruppiert werden die Gewächse in 2 Hauptgruppen - Bäume und Sträucher. Die Bäume werden dann noch in ihre Untergruppen eingeteilt:
Magnolienverwandte
Buchenverwandte
Weidenverwandte
Rosenverwandte
Eschenverwandte
Gingko und Nadelbäume
Die einzelnen Bäume sind ausführlich dargestellt, die Hauptkriterien zur Bestimmung - z.B. die Blüte, die Blätter und/oder die Früchte werden in einer Zeichnung dargestellt. Dazu werden "Vorkommen" und Wissenswertes werden ausführlich beschrieben, ergänzt mit schönen Bildern der einzelnen Bäume.
Fazit
^^^
Mit ein bisschen Kenntnis oder einer ausführlichen Lektüre fällt es einem auch beim Wandern ganz leicht, mal den einen oder anderen Baum wiederzuerkennen, auch wenn man das Buch nicht dabei hat.
Zum Üben bin ich (mit Buch) in Wien durch den botanischen Garten spaziert und habe jeden Baum gefunden, auch ganz ohne auf die Schilder zu schauen. Und wenn man die ersten Erfolge hat, macht das auch richtig viel Spaß, einiges über die Bäume an sich zu lesen, wo sie herstammen und wie sie vielleicht in voller Blüte ausschauen.
Von mir gibt es für diesen tollen Naturführer klare 5 Sterne, es ist einer von denen, die immer wieder ihren Weg in meinen Wanderrucksack finden... Und immer wieder finde ich spannende Bäume und die Kenntnisse über die Natur haben sich sicherlich mit diesem Buch erweitert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ich bin ja durchaus mal ganz gerne unterwegs in der Natur - und gerade bei den Temperaturen ist man beim Wandern ja ganz gerne mal im Wald. Aber meist bin ich da nicht ganz ohne wissenschaftliches Interesse unterwegs, schließlich habe ich ja auch irgendwann einmal Biologie studiert.
Als ich mit meinem Opa früher unterwegs war, habe ich immer nur auf einen Baum zeigen müssen, er konnte mir gleich sagen, was es ist. Das will ich auch können - aber ich brauchte da ein bisschen mehr Hilfe.
Der Kosmos Baumführer
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Daten
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Autoren: Mark Bachhofer, Joachim Mayer
Verlag: Kosmos
ISBN: 344014660X
Preis: 16,99€
Taschenbuch, 288 Seiten
Inhalt
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Im bewährten Taschenformat werden 370 Bäume und Sträucher aus Mitteleuropa vorgestellt.
Zu Anfang gibt es eine kleine Einleitung zum Thema Bäume, deren ökologische Bedeutung und dazu mit einem kleinen Bestimmungsschlüssel, dem man folgen kann, um die meisten der Bäume und Sträucher zu bestimmen.
Gruppiert werden die Gewächse in 2 Hauptgruppen - Bäume und Sträucher. Die Bäume werden dann noch in ihre Untergruppen eingeteilt:
Magnolienverwandte
Buchenverwandte
Weidenverwandte
Rosenverwandte
Eschenverwandte
Gingko und Nadelbäume
Die einzelnen Bäume sind ausführlich dargestellt, die Hauptkriterien zur Bestimmung - z.B. die Blüte, die Blätter und/oder die Früchte werden in einer Zeichnung dargestellt. Dazu werden "Vorkommen" und Wissenswertes werden ausführlich beschrieben, ergänzt mit schönen Bildern der einzelnen Bäume.
Fazit
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Mit ein bisschen Kenntnis oder einer ausführlichen Lektüre fällt es einem auch beim Wandern ganz leicht, mal den einen oder anderen Baum wiederzuerkennen, auch wenn man das Buch nicht dabei hat.
Zum Üben bin ich (mit Buch) in Wien durch den botanischen Garten spaziert und habe jeden Baum gefunden, auch ganz ohne auf die Schilder zu schauen. Und wenn man die ersten Erfolge hat, macht das auch richtig viel Spaß, einiges über die Bäume an sich zu lesen, wo sie herstammen und wie sie vielleicht in voller Blüte ausschauen.
Von mir gibt es für diesen tollen Naturführer klare 5 Sterne, es ist einer von denen, die immer wieder ihren Weg in meinen Wanderrucksack finden... Und immer wieder finde ich spannende Bäume und die Kenntnisse über die Natur haben sich sicherlich mit diesem Buch erweitert.
In diesem Sinne
Eure Anke
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