Hallo Leute!
Kennt ihr das? Manchmal wächst einem alles über den Kopf. Carina Herrmann ging das so - und deshalb hat sie ihr gesamtes Leben hinter sich gelassen - und schreibt darüber in ihrem Blog und in diesem Buch.
Meerblick statt Frühschicht
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Daten
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Autorin: Carina Herrmann
Verlag: piper
ISBN: 3492308384
Preis: 10€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
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Carina Herrmann hat einen der härtesten Jobs. 8 Jahre ist sie täglich mit dem Tod von Kindern konfrontiert. 8 Jahre arbeitet sie in einer Onkologiestation eines Kinderkrankenhauses. Irgendwann hält sie das nicht mehr aus, sie steht kurz vor einem Burn-out.
Von einen Tag auf den anderen verkauft sie ihren gesamten Besitz, nur ein paar Sachen packt sie in eine Kiste - und dann geht es los. Zuerst führt sie ihre Reise nach Australien. Work & Travel - das heißt Reisen und zwischendurch immer wieder das Budget mit kleineren Jobs aufbessern. Das macht man ja normalerweise mit 20. Das zumindest erwartet die Gesellschaft. Doch für Carina wird schnell klar, dass es keinen Weg gibt zurück in das Leben als Krankenschwester. Sesshaft wird sie nicht mehr - sie baut sich als Reisebloggerin eine Existenz als Online-Unternehmerin auf und reist von nun an um die Welt und berichtet ihren Followern darüber.
So schreibt Carina nicht nur von ihren Reisen an sich, sondern sie schreibt auch davon, dass es sich manchmal lohnt, einfach den Alltag hinter sich zu lassen, um sein eigenes Glück zu finden, egal, was die Gesellschaft von einem erwartet.
Fazit
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Einfach großartig. Das blöde ist bei mir, dass ich zu viel darüber nachdenke und es selbst nicht mache. Denn alleine der Gedanke ist großartig, durch die Welt zu reisen, verschiedene Völker kennenzulernen, natürlich auch mal negative Erfahrungen zu machen. Nur von Urlaubstagen beschränkt mal eben durch Japan zu huschen, davon hat man ja nicht so viel. Und auch davon, sich durch den Alltag im Job eingeschränkt zu sein, ist eben manchmal auch nicht schön - die Freiheit, die Carina auf den Reisen genießt - also ich kann sie verstehen und würde auch jederzeit die Frühschicht gegen den Meerblick eintauschen.
Die Geschichte vom Aufgeben des Alltags und vom Reisen sind einfach wunderbar geschrieben - ehrlich und mit unendlich viel Mut.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
In diesem Sinne
Eure Anke
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Freitag, 22. Juli 2016
Dienstag, 19. Juli 2016
{Roman - Mütter - London} Eine Mama in London mit Heimweh
Hallo Leute!
Heute darf ich euch mal wieder ein spannendes Buch vorstellen - Lucie Marshall blogt über ihr Leben als Mama - und das hat nach "Auf Highheels in den Kreisaal" nun schon zum zweiten Roman geführt...
Mama, I need to kotz!
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Daten
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Autorin: Lucie Marshall
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442175488
Preis: 8,99€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
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Als Zugezogener hat man es nicht leicht - davon kann ich ja auch ein Liedchen singen. Lucie ist eine junge Mama. Doch sie ist viel allein, weil ihr Mann beruflich häufig in London zu tun hat. Doch eines Tages kommt er auf sie zu und fragt, ob sie nicht für 10 Monate mit nach London gehen möchte. Und natürlich muss ihr 4 Jähriger Sohn mitkommen.
Da ist Chaos vorprogrammiert - wie findet man die richtige Vorschule und wie anders ist das Leben dort auf der verrückten Insel. Der Sohn ist schon schulpflichtig und irgendwie scheint keiner so recht mit seinem Wachstum und seiner Entwicklung zufrieden.
Über die Vorschule und den Playground lernt Lucie natürlich auch die eine oder andere Mutter und deren ganz speziellen Erziehungsstil kennen und findet ihn sehr irritierend. Ein unangenehmer Konkurrenzkampf zwischen den Müttern bricht aus - und Lucie will nur noch eins - ganz schnell nach Hause.
Fazit
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Isch weiß ja nisch... Also, ich hatte mir unter "Mama, I need to kotz" eigentlich was eher humorvolles vorgestellt. Das war es am Ende aber leider nur an sehr wenigen Stellen. Irgendwie hat das Ganze eher vor lauter Heimweh getrieft. Nun, ich kenne das ja selbst, wenn man in ein anderes Land zieht - zwar nicht als Mama, aber trotzdem irgendwie vergleichbar - und ich kenne auch viele Deutsche, die quasi in Selbstmitleid ertrunken sind. Am Anfang waren wir immer bei einem Piefkestammtisch und ich fand das da unerträglich, weil nur darüber diskutiert wurde, wer wo was wie und warum in Österreich fehlt und warum das Land am Fehlen des McRib auf der McDonalds Speisekarte noch nicht zu Grunde gegangen ist.
Daher kann ich das eine oder andere Problem durchaus nachvollziehen, etwa dass meine (noch nicht existenten) Kinder mal einen Wiener Akzent bekommen (bei dem Gedanken muas I speiben), aber Himmel, damit muss ich mit Humor umgehen - und das habe ich auch von Lucie Marshall erwartet, aber das ging eben leider etwas nach hinten los. Zwar ist vieles wohl witzig gemeint - doch der Witz geht ein wenig unter.
Dennoch ist das Buch für mich ein interessanter Einblick in das Leben in London - von mir gibt es trotzdem nur durchschnittliche 3 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute darf ich euch mal wieder ein spannendes Buch vorstellen - Lucie Marshall blogt über ihr Leben als Mama - und das hat nach "Auf Highheels in den Kreisaal" nun schon zum zweiten Roman geführt...
Mama, I need to kotz!
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Daten
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Autorin: Lucie Marshall
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442175488
Preis: 8,99€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
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Als Zugezogener hat man es nicht leicht - davon kann ich ja auch ein Liedchen singen. Lucie ist eine junge Mama. Doch sie ist viel allein, weil ihr Mann beruflich häufig in London zu tun hat. Doch eines Tages kommt er auf sie zu und fragt, ob sie nicht für 10 Monate mit nach London gehen möchte. Und natürlich muss ihr 4 Jähriger Sohn mitkommen.
Da ist Chaos vorprogrammiert - wie findet man die richtige Vorschule und wie anders ist das Leben dort auf der verrückten Insel. Der Sohn ist schon schulpflichtig und irgendwie scheint keiner so recht mit seinem Wachstum und seiner Entwicklung zufrieden.
Über die Vorschule und den Playground lernt Lucie natürlich auch die eine oder andere Mutter und deren ganz speziellen Erziehungsstil kennen und findet ihn sehr irritierend. Ein unangenehmer Konkurrenzkampf zwischen den Müttern bricht aus - und Lucie will nur noch eins - ganz schnell nach Hause.
Fazit
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Isch weiß ja nisch... Also, ich hatte mir unter "Mama, I need to kotz" eigentlich was eher humorvolles vorgestellt. Das war es am Ende aber leider nur an sehr wenigen Stellen. Irgendwie hat das Ganze eher vor lauter Heimweh getrieft. Nun, ich kenne das ja selbst, wenn man in ein anderes Land zieht - zwar nicht als Mama, aber trotzdem irgendwie vergleichbar - und ich kenne auch viele Deutsche, die quasi in Selbstmitleid ertrunken sind. Am Anfang waren wir immer bei einem Piefkestammtisch und ich fand das da unerträglich, weil nur darüber diskutiert wurde, wer wo was wie und warum in Österreich fehlt und warum das Land am Fehlen des McRib auf der McDonalds Speisekarte noch nicht zu Grunde gegangen ist.
Daher kann ich das eine oder andere Problem durchaus nachvollziehen, etwa dass meine (noch nicht existenten) Kinder mal einen Wiener Akzent bekommen (bei dem Gedanken muas I speiben), aber Himmel, damit muss ich mit Humor umgehen - und das habe ich auch von Lucie Marshall erwartet, aber das ging eben leider etwas nach hinten los. Zwar ist vieles wohl witzig gemeint - doch der Witz geht ein wenig unter.
Dennoch ist das Buch für mich ein interessanter Einblick in das Leben in London - von mir gibt es trotzdem nur durchschnittliche 3 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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