Donnerstag, 9. April 2015

[Rezension] Das hab ich aber jetzt nicht bestellt

Hallo Leute!

In manchen Situationen wünscht man sich dringend Hilfe. Und manch einer bestellt sie sich beim Universum. Manchmal klappt das, meist aber kommen diese Bestellungen nicht an.

Bestellung nicht angekommen
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Daten
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Autor: Manfred Mohr
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442220878
Preis: 8,99€


Inhalt
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Manfred Mohr stellt sich die Frage, woran es liegt, dass Bestellungen beim Universum manchmal ankommen und manchmal nicht. Liegt es am Zufall oder liegt es am Besteller, dessen innerer Haltung und wie man die Wünsche formuliert.

Dies macht er beispielsweise daran fest, dass man Wünsche nicht "ex negativo" formulieren sollte. Das heißt, man sollte seinen Wunsch als "Ich will fröhlich sein" und nicht "Ich will nicht traurig sein" formulieren. Denn von "Ich will nicht traurig sein" bleibt im Gehirn häufig nur "traurig sein" übrig.


Fazit
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Das Konzept "Bestellung beim Universum" ist ein sehr spannendes, das ich so bisher noch nicht ausprobiert habe. Aber mal ehrlich, wohl kaum einer war noch nicht in solch einer Situation - Prüfungen, Vorstellungsgespräche oder einfach eine böse Trennung... Dazu vermittelt das Konzept, POSITIV an solche Sachen heranzugehen und bei der Bestellung nicht den negativen Ausgang der Situation zu verhindern, sondern den positiven Ausgang herbeizuführen.

Das Büchlein ist sehr angenehm geschrieben, wobei es viele Rückblicke zu den Büchern von Bärbel Mohr enthält, die das Konzept mehr oder minder erfunden hat. Ich habe die Bücher bisher nicht gelesen, aber wenn man die Bücher kennt, sind diese Rückblicke wohl ein bisschen zu viel.

Dieses Büchlein vermittelt ein psychologisch-schlüssiges Konzept - ich habe es probiert und es funktioniert. Allerdings finde ich es schwierig, weil man in diesem Konzept auch immer jemanden haben muss, bei dem die Wünsche ankommen, jemanden der sie erfüllt. Dabei ist es bei vielen Dingen der Wünscher selbst, der mit seiner positiveren Herangehensweise den Wunsch erfüllt. Das eine oder andere, was Mohr in diesem Buch beschreibt, ist mir dann doch ein bisschen zu abergläubisch.

In diesem Sinne

Eure Anke


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