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Donnerstag, 6. Oktober 2016

{Thriller - England} Unter-Durchschnittsthriller

Hallo Leute!

Manchmal bekommt man einen Thriller in die Hand, der von der Beschreibung her wirklich gut klingt - doch dann machen ihn die Charaktäre zu einer zähen Geschichte ohne Höhen und mit vielen Tiefen.


Nebelschrei

Daten

Autorin: Sam Baker
Verlag: Diana
ISBN: 3453358880
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 448 Seiten

Inhalt

Helen ist Opfer von Gewalt geworden. Ausgerechnet von Seiten eines Menschen, dem sie am meisten vertraut hatte. Knapp am Leben geblieben, zieht sie in den kleinen Ort Norden Englands. Nach außen scheint sie eine starke Frau zu sein. Doch sie muss ihr Geheimnis unbedingt bewahren, um nicht gefunden zu werden.

Doch das ist in einem Dorf, in das man zugezogen ist, ist gar nicht so einfach. Die Menschen im Dorf, allen voran der pensionierte Journalist Gil rücken immer näher auf die Pelle. Die Gefahr besteht, dass sie entdeckt wird - ein Gefahr für ihr Leben.

Fazit

Irgendwie merkwürdig - schon der Einstieg in die Geschichte, die Pensionsfeier von Gil, dem Journalisten, fand ich irgendwie nervig und als man dann mit der Erzählung von Helens Martyrium beginnt, wollte ich von Beginn an gar nicht so richtig wissen, was ihr passiert ist und was sie in die Isolation getrieben hat.

Der Schreibstil ist sehr nüchtern und sachlich, was es einem eher schwierig macht, sich in das Gefühlsleben der Charaktäre hineinzufühlen - es ist mehr wie 500 Seiten Zeitunglesen.

Spannung wollte bei mir im ganzen Buch nicht wirklich aufkommen, den "Point-of-no-Return", den Punkt, ab dem man den Thriller nicht mehr weglegen mag, habe ich in diesem Buch leider gar nicht gefunden. Die Charaktäre sind dröge, die Geschichte ist wahnsinnig zäh - mehr als 2 Sterne kann ich da leider nicht geben.

Ein Thriller, bei dem der Spannungsmoment absolut fehlt, es war wirklich nicht meins. Ich habe es nach der Hälfte aufgegeben und das Buch weggelegt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 12. Mai 2016

{Hunde - Humor} Ohne Mops kann der Mensch leben, aber ihn verkleiden ist irgendwie sinnlos...

Hallo Leute!

Ich bin ja ein echter Hundefan. Gerade kürzlich bin ich zum dritten Mal große Schwester eines Labradors geworden, ich bin quasi mit ihnen aufgewachsen. Und wenn ich selbst nicht in der Großstadt wohnen würde, hätte ich wohl auch einen - aber Hunde müssen immernoch Hunde bleiben...

Ich persönlich finde Möpse ja schon irgendwie niedlich, aber richtige Hunde sind mir dann doch lieber. Trotzdem finde ich es schon immer grenzwertig, wenn mir angezogene Möpse in der Stadt entgegenkommen - aber ein ganzes Buch darüber? Na gut, ich habe es geschenkt bekommen, na dann schauen wir uns das Ganze doch mal an.

Aufgemopst
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Daten
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Fotografin: Virginia Wuff
Verlag: Riva
ISBN: 978-3-86883-697-4
Preis: 9,99€


Inhalt
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Möpse sind süß und knuddelig. Sie haben genau die richtige Größe für eine Handtasche und bleiben immer in der Größe eines Säuglings. Daher ist der Mops wohl einer der beliebtesten Hunderassen.

Und man kann sie so wunderbar verkleiden. Egal ob als Hulk - oder "Der unglaubliche Mops" oder als Löwe oder "Der König der Möpse", der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.


Fazit
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Aber sie sehen doch sooooooooo süß aus - stimmt, aber auch Möpse sind keine Anziehpuppen. Das denke ich immer wieder, wenn ich solche verkleideten Tiere sehe. Und auch hier bezweifle ich doch arg, ob die Tiere es so geil finden, als Karton vom Asia-Shop verkleidet zu werden. Und so gucken einige der Tiere auch mehr oder minder wenig begeistert - auch wenn man das einem Mops mit seinen Glupschaugen wohl eher nicht so ansieht.

Klar gibt es Leute, die das toll finden und sich einen Mops zulegen, nur um ihn zu verkleiden. Aber das sind auch diejenigen, die es geil finden, wenn sich kleine Kinder in Youtubevideos wehtun oder vor Müdigkeit in die Torte fallen. Oder Leute, die ihre Säuglinge als Sonnenblume alla Anne Geddes fotografieren lassen.

Loriot hat mal gesagt, man kann ohne Mops leben, aber das wäre sinnlos - die Möpse in diesem Buch finden ihre Verkleidung wohl auch eher sinnlos, aber sie können sich eben leider nicht wirklich dagegen wehren.

Ich glaube, ich sollte mir auch einen Mops kaufen, aber nur um ihn vor solchen Fotos zu retten.

Sorry, das Geschenk ging wohl eher daneben. Es ging zu Weihnachten beim Ramschwichteln an den nächsten "Leidenden" Kollegen. Ich hab noch nicht gehört, wie er es findet... Ich muss da wohl mal nachfragen.

In diesem Sinne

Eure Anke