Montag, 3. August 2015

[Rezension] What would Jesus say

Hallo Leute!

Interviews gibt heutzutage jeder... Und über manche sind es wert, darüber nachzudenken... Und was hätte Jesus heute wohl zu sagen? Darüber hat sich Detlev Neufert Gedanken gemacht...


Jesus: Das Interview
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Daten
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Autor: Detlev F. Neufert
Verlag: Gütersloher
ISBN: 978-3-579-07088-9
Preis: 17,99€


Inhalt
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Religion ist heutzutage nicht mehr allzu modern. Aber ein Grund dafür ist es, dass Jesus so selten für Interviews zu Verfügung steht. Doch der Autor hat es geschafft. Er kann seine Fragen stellen und bekommt dabei erstaunliche Antworten. Auf 251 Seiten protokolliert er das erstaunliche Interview.

Und dabei kommt er mit ihm ins Gespräch und dabei erläutert dieser moderne Jesus seine Pläne, wie er die Pläne seines Vaters in die Tat umsetzen will. Diese fordert eine selbstbewusste und junge Kirche und nicht die verstaubten Ansichten, die heute leider viel zu oft im Vordergrund steht.


Fazit
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An sich habe ich bei dem Buch etwas lustiges erwartet - das erhält man aber nicht - das Buch ist viel mehr provokant und regt zum Nachdenken an. Detlev Neufert holt damit Jesus in die Gegenwart und stellt ihm brennende Fragen, die wohl jeden heutzutage. beschäftigen. Und Jesus gibt ihm ehrliche, provokante und wirklich erstaunliche Antworten.

Also ich bin eben nicht allzu religiös, glaube aber ab Gott. Daher war für mich die Worte Jesu in dem Kapitel Jesus als Papst:

"Frische Luft ist im Petersdom nötig, mit dem Ziel, das Paradies auf Erden zu schaffen...Es kommt nicht auf die Organisation oder das Gebäude an, denn jeder, der in meinem Namen getauft ist, kann als Priester agieren und kann aus seiner Wohnung einen Tempel machen...Ich lade als Papst alle Menschen zum gemeinsan Mahl ein. Und ich will ein vergnügliches und harmonisches Fest. Von Gott eingeladen zu sein, ist das Angebot an die ganze Welt, mit ihm zu feiern. Bei dieser Totaloffensive Gottes wird kein Fremder abgewiesen; sei er Buddhist, Muslim, Hindu, Freigeist, Atheist oder Anarchist. Das Gleichnis vom Gastmahl (Lukas 14, 15-24) hat die römisch-katholische Kirche bis heute noch nicht verstanden. Die katholischen Kollegen wollen nicht? O.k., dann feiern wir ein wunderbares Fest ohne sie..."

der Moment, in dem ich mich ein bisschen in das Buch verliebt habe. Vielleicht regt es den einen oder anderen Erzkonservativen Katholiken mal dazu an, über das eine oder andere in dem Buch angesprochene Thema nachzudenken. Noch dazu ist es sehr informativ und unterhaltsam geschrieben.

In diesem Sinne

Eure Anke

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