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Mittwoch, 13. Juli 2016

{Biografie - Politik} Der Popu- Ego- Ist

Hallo Leute!

Was ist da los momentan in der Politik? England steigt aus der EU aus und auch meine Wahlheimat Österreich kann in Sachen Populismus in der höchsten Liga mitspielen. Doch einer schlägt sie alle - und der bewirbt sich gerade um das höchste Amt in den USA. Besonders intelligent scheinen seine Aussagen nicht zu sein - "Belgien ist eine schöne Stadt" ist da ja nur ein Beispiel. Trotzdem treffen seine Aussagen das Herz des Volkes.

Höchste Zeit, sich mit seiner Person einmal näher auseinanderzusetzen...


Die Wahrheit über Donald Trump
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Daten
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Autor: Michael D'Antonio
Verlag: Econ
ISBN: 3430202213
Preis: 24€
Gebundene Ausgabe, 544 Seiten


Inhalt
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Donald Trump ist in den USA eine Legende - Narzist und Milliardär und einer der derzeit wohl bekanntesten medialen Selbstdarsteller der Welt.

Pullizer Preisträger Michael D'Antonio macht sich auf die Suche nach den Spuren der Legende, die momentan wahnsinnig gerne das mächtigste Amt der Erde begleiten möchte.

Und dazu hat er nicht nur mit Trump selbst gesprochen, sondern auch mit seinen Wegbegleitern - seinen Ex-Frauen, seinen Kindern, seinen Lehrern. Und so entsteht ein umfassendes Bild über das Leben, das Trump zu dem gemacht hat, was er heute ist.

Und dabei ist ein sehr umfassendes Buch entstanden, das den Wurzeln seiner Selbstverliebtheit und seiner Dünnhäutigkeit ganz tief auf den Zahn fühlt.

So hatte der Autor etwa zahlreiche Treffen mit Trump vereinbart - kurz vor dem letzten Treffen kam es aber dann aufgrund einer Kleinigkeit zum heftigen Bruch.


Fazit
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Donald Trump? Das kann doch nicht euer Ernst sein? Den wollt ihr wählen? All diese Fragen fühlen sich für mich eigentlich unfassbar an - denn im Gegensatz zu ihm mein "Lieblings-" Ösi-Populist HC Strache schon fast wie ein kleines Lämmchen (wobei er in Sachen Ego schon fast an Trump heranreicht). Aber er sagt den Leuten, was sie hören wollen. Und dass er nicht weiß, dass Belgien ein Staat ist, macht den Leuten dann schon gar nichts mehr aus.

Michael D'Antonio geht dabei dem Übel auf den Grund - und die scheint fast noch erschreckender als das Bild, das ich über Trump aus den Medien habe. Da sind einige üble Geschichten dabei, da kann einem das nackte Grauen kommen, wenn dieser Mann wirklich das höchste Amt in den USA übernimmt und damit auch den Oberbefehl über eine der schlagkräftigsten Armeen.

Nun, ich habe ja noch Hoffnung, dass das nicht so kommt - und nach diesem Buch sind da noch meine Gebete dazugekommen "Nein, bitte nicht".

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 8. Juli 2016

{Roman - Thriller - USA} Die Geschichte der Estelle Paradise

Hallo Leute!

Langsam wird es wirklich schwer, in meiner Thriller-Gunst einen hohen Platz einzunehmen - immer mehr Autoren drängen auf den Markt - ein Thriller ist mir beim Gang durch die Buchhandlung allerdings gleich aufgefallen...

Remember Mia
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Daten
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Autorin: Alexendra Burt
Verlag: dtv
ISBN: 3423261013
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 384 Seiten


Inhalt
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Estelle Paradise führt ein eher unglückliches Leben. Ihr Mann lebt wegen der Arbeit weit weg, sie ist mit ihrer 7 Monate alten Tochter Mia alleine in New York - und sie fühlt sich unsicher und einsam, ihr Kind schreit noch dazu unablässig.

Eines Tages wacht Estelle im Krankenhaus auf - ohne Erinnerung, was in den letzten Tagen geschehen ist. Sie hatte einen schweren Unfall, weit weg von zu Hause. Das einzige, was sie weiß - die kleine Mia ist weg, sie wurde entführt - was genau geschehen ist und warum sie in den abgelegenen Canyon gestürzt ist, weiß sie nicht.

Nur bruchstückhaft beginnt sie, sich wieder zu erinnern - ein Therapeut versucht, ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen - denn nur sie kann helfen, das Schicksal der kleinen Mia aufzuklären, sie wurde aus ihrem Bettchen entführt, alle Kindersachen, die Fläschchen, der Brei, alles war weg.

Währenddessen glaubt die Welt Estelle ihre Geschichte nicht - denn alle halten die junge Mutter selbst für die Mörderin ihrer Tochter, die viel zu viel geschrien hat.


Fazit
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Irgendwie erinnert mich der Roman sowohl in seinen zahlreichen Wendungen als auch ein bisschen im Schreibstil an den Schlager "Gone Girl" von Gillian Flynn, der mich enorm gefesselt hat.

Irgendwann verliert man sich auch ein bisschen zwischen den Zeitenwechseln zwischen Erinnerung und Gegenwart - man weiß nicht mehr genau, was ist jetzt real und was ist Erinnerung - ebenfalls eine kleine Parallele zu "Gone Girl".

Einzelne Kapitel beginnen mit Zeitungsartikeln über die Geschichte der kleinen Mia, den Stand der Ermittlungen beschreiben. Ansonsten fühlt man sich sehr intensiv in die Rolle der Mutter ein, die aus ihrer Perspektive erzählt - irgendwo zwischen nackter Angst was mit ihrer Tochter ist und Angst davor, dass sie etwas schreckliches getan haben könnte und dass jemand Mias Leiche findet - wobei die Wahrscheinlichkeit dafür von Tag zu Tag ansteigt.

Gleichzeitig empfindet man wenig Sympathie für den Vater, der die Familie betrügt, was schnell offensichtlich wird.

Ein bisschen schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen - denn endlich habe ich mal wieder einen klug aufgebauten Thriller in der Hand gehabt, der einen angenehm flüssigen Erzählstil und wenig Spannungslücken hat - einen Thriller, den man kaum weglegen konnte. Ich freue mich schon auf die nächsten Thriller von Alexandra Burt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 2. April 2016

{Thriller - Sandra Brown} Nicht so meins...

Hallo Leute!

Von Sandra Brown als Autorin hatte ich schon wirklich viel gehört. Da kam ein neues Werk von ihr heraus, das wollte doch der Thrillerfan in mir mal ausprobieren...

Eisige Glut
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Daten
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Autorin: Sandra Brown
Verlag: blanvalet
ISBN: 3764504897
Preis: 19,99€
gebundene Ausgabe, 512 Seiten


Inhalt
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Schon seit den 70ern ist das FBI auf der Jagd nach einem Verbrecherpärchen. Einige Morde sollen sie begangen haben, aber dennoch hinterließen Carl Wingert und Flora Stimel kaum Spuren, so dass FBI Agent Gary Headly sie jemals hätte finden können. Die einzige Spur: eine Babydecke mit ein paar Haaren - anscheinend hatte Flora ein Kind geboren.

Doch eines Tages kommt es zu einem Famiiendrama, bei dem ein Mann seine Ehefrau und dessen Geliebten ermordet - und überraschenderweise gibt es einen DNA-Treffer. Jeremy Wessons, der Geliebte, ist das Kind, das in Floras Babydecke gewickelt war - und er ist ein hochdekorierter Exsoldat.

Headly, der selbst ganz kurz vor der Pensionierung steht, setzt seinen Patensohn Dawson Scott auf die Geschichte an. Der Journalist lässt eine andere Story fallen, um der Verhandlung beizuwohnen, in der das Urteil gegen Jeremys Mörder gefällt werden soll.

Bei der Verhandlung lernt er Amelia kennen, Jeremys Ex-Frau. Die ist zunächst alles andere als begeistert von dem Journalisten. Doch als ihre Hausangestellte ermordet wird, weiß sie, dass an der Sache doch etwas dran sein könnte...


Fazit
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Alle sind immer ganz begeistert von Sandra Brown - nach meinem ersten Versuch muss ich sagen, ich bin es eher weniger. Das liegt wohl daran, dass ich mit der Hauptfigur, dem Journalisten Dawson Scott von Beginn an eher wenig anfangen konnte. Der war als Journalist in Krisengebieten und leidet daher an Belastungsstörungen, die ihn manchmal im Alltag etwas einschränken. Die Dialoge im Gerichtssaal (die übrigens fast ganz ohne füllende Erklärungen dastehen) zogen sich ein bisschen wie Kaugummi. Das macht es irgendwie Schwierig, wenn man doch einen spannungsgeladenen Thriller erwartet, bei dem es Schlag auf Schlag geht.

Später, wenn der Plot etwas Fahrt aufnimmt, also in etwa als Dawson beginnt, Amelia zu verfolgen, wird es dann etwas besser, ganz so mitreißend fand ich es am Ende allerdings dann doch nicht, daher kann ich auch leider nicht mehr als durchschnittliche 3 Sterne geben.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 18. November 2015

{Rezension} Nicht noch ein Biopic

Hallo Leute!

Momentan ist der Apple-Hype ja mal wieder ganz groß. Endlich hat auch der charismatische Apple Gründer Steve Jobs sein Biopic und endlich hat auch die Anke ihren Laptop mit einem Apfel. Was lag da näher als sich die neue Biografie zuzulegen, hätte ja sein können, dass da was Neues drin steht im Vergleich zu der Biografie, die Walter Isaacson bereits vor einigen Jahren auf den Markt geworfen hat...

Becoming Steve Jobs
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Daten
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Autor: Brent Schlender
Verlag: Siedler
ISBN: 3827500788
Preis: 26,99€
gebundene Ausgabe, 512 Seiten


Inhalt
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Der Journalist Brent Schlender lernt Steve Jobs kennen, als er gerade bei Apple rausgeflogen war. Schon Jahre bevor er als charismatischer Chef Apple zu einem weltweit führenden Unternehmen machte, Jahre bevor er an Krebs erkrankte. Er hatte gerade die Firma NeXT Computer gegründet, deren Markt noch ziemlich nebulös war. Zunächst weiß er nichts mit seiner Begegnung anzufangen-

In den nächsten 20 Jahren trifft er Jobs aber immer wieder, spricht auch mit wichtigen Weggefährten wie seinem späteren Nachfolger Tim Cook oder seinem erbitterten Konkurrenten Bill Gates. Dabei gelingt es ihm, ein wenig hinter die Fassade des Genies zu schauen, der doch vom Wahnsinn manchmal gar nicht so weit entfernt ist. Er freundet sich ein wenig mit ihm an - soweit man das bei dem exzentrischen Menschen denn kann und schreibt über die Jahre immer wieder über ihn.

All diese Begegnungen verarbeitet Schlender nun in diesem Buch.


Fazit
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Es ist mir selten bei einem Buch so schwer gefallen, es zu bewerten. Auf der einen Seite stellt Brent Schlender einen wirklich spannenden Menschen vor, einen Visionären, der unsere westliche Gesellschaft mit seiner Marke (dazu gehört neben Apple auch die Zeichentrickfirma Pixar) geprägt hat. Und vor allem ist Jobs ja weit mehr als nur ein Geschäftsmann - für viele Applejünger (gut, dass ich erst 2015 einer geworden bin) ist er eine Ikone. Bill Gates wird sicherlich von kaum einem Microsoft-User so verehrt wie Jobs von den Applejüngern.

Auf der anderen Seite weiß man schon so viel über Jobs - wie gesagt, die Biografie von Walter Isaacson habe ich schon gelesen. Man erwartet sich dann doch, wenn der Gute denn Freundschaft mit Jobs geschlossen haben sollte, dass er vielleicht etwas privatere Momente teilt, etwas, was über die Biografie von Isaacson hinausgeht. Irgendwie sucht man vergebens, was Steve Jobs denn nun über andere Unternehmer hinaushebt.

Doch darauf wartet man leider vergebens. Das Buch schreit so sehr nach Langeweile, dass ich es vom Nachttisch weglegen und woanders weiterlesen musste, mehr wie 1/2 Seite täglich hätte ich nämlich sonst nicht geschafft.

Mehr wie 2 Sterne kann ich daher leider nicht geben!

In diesem Sinne

Eure Anke