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Freitag, 28. Oktober 2016

{Thriller} Wie würdest du entscheiden?


Hallo Leute!


Manche Thriller sind echt schwierig zu bewerten. Das geht mir vor allem so, wenn ich den Kommissar, den eigentlichen "Helden" der Geschichte also, von der ersten Seite absolut unsympathisch finde.


60 Sekunden


Daten

Autor: James Hankins
Verlag: Piper
ISBN: 3492307876
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 464 Seiten


Inhalt

Einmal Säure über das Gesicht, oder die Füße abhacken? Wer kann so eine Entscheidung innerhalb von 60 Sekunden treffen. Diese Frage stellt aber ein Serientäter in der Stadt. Er dringt nachts in Wohnungen ein, betäubt die Opfer und stellt sie vor die Wahl - ein Ohr verlieren oder alle Finger? Der Täter trägt eine Spielzeugmaske, die ihm den Spitznamen Galaxo einbringt. 

Wenn er geht, wählt er den Notruf, entsprechend werden die Opfer schnell gefunden. Trotzdem überleben die ersten beiden den Vorfall nicht.

Detektive Spader begibt sich auf die Spuren des Psychopathen und gerät dabei selbst in größte Gefahr.


Fazit

Detektiv Spader zum Einsatz bitte... Blöd nur, dass er gerade mit seinem Piephahn gerade in einer nackten Frau steckt. Und er findet es auch noch toll, seinen Kollegen darüber zu informieren, wo er gerade herkommt und dass der Fall ja viel wichtiger ist. Das hinterlässt gleich zu Beginn schon einen super Eindruck und irgendwie auch ein Frauenbild allá Donald Trump. Und das wird im Verlauf der Geschichte auch irgendwie leider nicht besser. Und der Typ hat mich dann auch irgendwann so angek***, dass ich das Buch nach etwa 50% aufgegeben habe.

Der Fall an sich zeigt für einen Psychothriller geniale Ansätze - der Täter dringt ins zu Hause ein, überrascht seine Opfer im Bett, stellt sie vor eine unüberwindbare Wahl. Doch dann wird es durch die Superheldenmaske das Ganze irgendwie ins Lächerliche gezogen.

Der Fall ist ganz gut, der Chefermittler geht mir auf die Nerven. Mehr als 2 Sterne kann ich da leider nicht geben.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 6. Oktober 2016

{Thriller - England} Unter-Durchschnittsthriller

Hallo Leute!

Manchmal bekommt man einen Thriller in die Hand, der von der Beschreibung her wirklich gut klingt - doch dann machen ihn die Charaktäre zu einer zähen Geschichte ohne Höhen und mit vielen Tiefen.


Nebelschrei

Daten

Autorin: Sam Baker
Verlag: Diana
ISBN: 3453358880
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 448 Seiten

Inhalt

Helen ist Opfer von Gewalt geworden. Ausgerechnet von Seiten eines Menschen, dem sie am meisten vertraut hatte. Knapp am Leben geblieben, zieht sie in den kleinen Ort Norden Englands. Nach außen scheint sie eine starke Frau zu sein. Doch sie muss ihr Geheimnis unbedingt bewahren, um nicht gefunden zu werden.

Doch das ist in einem Dorf, in das man zugezogen ist, ist gar nicht so einfach. Die Menschen im Dorf, allen voran der pensionierte Journalist Gil rücken immer näher auf die Pelle. Die Gefahr besteht, dass sie entdeckt wird - ein Gefahr für ihr Leben.

Fazit

Irgendwie merkwürdig - schon der Einstieg in die Geschichte, die Pensionsfeier von Gil, dem Journalisten, fand ich irgendwie nervig und als man dann mit der Erzählung von Helens Martyrium beginnt, wollte ich von Beginn an gar nicht so richtig wissen, was ihr passiert ist und was sie in die Isolation getrieben hat.

Der Schreibstil ist sehr nüchtern und sachlich, was es einem eher schwierig macht, sich in das Gefühlsleben der Charaktäre hineinzufühlen - es ist mehr wie 500 Seiten Zeitunglesen.

Spannung wollte bei mir im ganzen Buch nicht wirklich aufkommen, den "Point-of-no-Return", den Punkt, ab dem man den Thriller nicht mehr weglegen mag, habe ich in diesem Buch leider gar nicht gefunden. Die Charaktäre sind dröge, die Geschichte ist wahnsinnig zäh - mehr als 2 Sterne kann ich da leider nicht geben.

Ein Thriller, bei dem der Spannungsmoment absolut fehlt, es war wirklich nicht meins. Ich habe es nach der Hälfte aufgegeben und das Buch weggelegt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 28. Juli 2016

{Thriller - oder auch nicht?} Judith und der Sex

Hallo Leute!

Nun, als echter Thriller-Fan braucht man immer wieder neuen "Stoff". Und manchmal findet man Bücher, die man einfach haben "MUSS", die einem am Ende aber denn doch einem nicht so richtig den Kick geben können, weil die Erwartungen, die der Einband weckt, dann doch ein bisschen zu hoch gegriffen sind.

Maestra gehört leider dazu.

Maestra
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Daten
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Autorin: L.S. Hilton
Verlag: piper
ISBN: 978-3-492-06051-6
Preis: 14,99€
Broschiert, 384 Seiten



Inhalt
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Judith Rashleigh ist nicht ganz so glücklich mit ihrem Leben. Die ehrgeizige junge Frau arbeitet nun schon seit 3 Jahren für eines der größten Auktionshäuser Londons - doch eine Beförderung ist bisher ausgeblieben und dann wird sie auch noch zu einem Kunden geschickt, der für sein sexistisches Verhalten bekannt ist.

Dort erkennt sie sofort, dass das angebotene Kunstwerk eine Fälschung ist. Sie will ihren Chef beeindrucken und den Kauf verhindern. Doch das kostet sie ihren Job. Das ärgert sie natürlich und deshalb bewegt sie sich weiterhin in den elitären Kreisen Londons, um dort zu recherchieren. Und dabei gelingt es ihr schnell, den Hintermännern des Millionenschweren Kunstbetrugs auf die Spur zu kommen.

Und dann wendet sich das Blatt. Judith hat nun die hohen Tiere in der Hand und sie nimmt sich was sie will - und das ist vor allem Sex.


Fazit
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»›Maestra‹ besticht durch eine starke, scharfsinnige und moralisch vielschichtige Heldin, die den Fans von Stieg Larssons ›Millennium-Trilogie‹ und Gillian Flynns ›Gone Girl‹ gut gefallen wird«, schreibt die New York Times. Das weckt natürlich beim Leser gigantische Erwartungen, die allerdings leider schwerstens enttäuscht werden.

Für mich war das Ganze ein bisschen mehr eine Mischung aus 50 Shades of Grey gemischt mit irgendwas mit Kunstgeschichte. Allerdings mochte ich schon 50 Shades nicht, ich habe nicht einmal das erste Buch fertiggelesen. Und so - da bin ich ehrlich - ging es mir auch mit diesem Buch. Weil, er Spannung erwartet, schließlich ist es ja den Thrillern zugeordnet, bekommt eigentlich nur Sex - nichtmal wirklich Erotik oder sogar einen Erotikthriller, sondern wirklich nur Sex.

Für mich war es nix, ich habe das Buch nach etwa der Hälfte weggelegt und nie weitergelesen, weil es für mich Zeitverschwendung war.



In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 26. März 2016

{Reisen - Abenteuer} Herr schmeiß Hirn...

Hallo Leute!

Wie bin ich bloß auf dieses Buch gekommen? Ganz einfach, ich habe irgendwann mal den Vorgängerroman von Karl Pilkington "Ein Idiot unterwegs" im Buchladen im Bestsellerregal gesehen, gelesen hatte ich es aber nicht. Dann kam der Nachfolger raus - Reisen, mein Thema, also ab gehts... Leider falsch...

Ein Idiot reist weiter
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Daten
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Autor: Karl Pilkington
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-7645-0568-4
Preis: 12,99€
Broschiert, 400 Seiten


Inhalt
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Karl Pilkington liebt Abenteuer - nein Spaß, er hasst sie - bereist aber trotzdem als Autor die Welt um immer wieder genau die zu erleben.

Diesmal stellt er gleich zu Beginn eine anscheinend gegoogelte Bucket-List auf, heißt also eine "100 Dinge, die man getan haben muss, bevor man stirbt"-Liste. Oder machen das seine Agenten, das wird nicht so richtig klar.

Schließlich soll Karl sich ein paar Dinge aussuchen, die er in die Tat umsetzen soll - er nimmt "auf einer einsamen Insel schlafen", "Mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren" - mehr habe ich dann nicht mehr gelesen (siehe Fazit). Seine Agenten suchen ihm dann noch Dinge aus, die sich in der Nähe umsetzen lassen. So soll er zum Beispiel in Neuseeland Bungee-Springen (er sagt nein und ist seitenweise stolz auf sich) und in den Weltraum fliegen (Parabellflug in Russland, da habe ich mich gefragt, warum er das nicht einfach lässt, wenn alles doof ist bis hin zur Hose der Statue Juri Gagarins).

Als Einschub stellt er (aus dessen Perspektive das ganze auch niedergeschrieben ist) immer wieder Nummern aus der Bucket List vor, die ihm erspart geblieben sind. Dabei sind die Einschübe zumindest im Ebook derart unglücklich platziert, dass man manchmal nicht so genau weiß, ob er das jetzt macht oder ob das ein Einschub ist.

Fazit
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Karl Pilkington ist scheinbar in England eine bekannte Figur (ich kannte ihn wie gesagt bisher nicht). Schließlich führt er immer mal wieder Dialoge mit diversen Agenten. Aber sein Leben scheint nach dem Motto zu verlaufen, ich muss reisen obwohl ich das gar nicht will. Und das kann schonmal echt anstrengend werden - nicht nur für ihn, sondern auch für den Leser.

Nicht nur dass das Buch keinerlei Ordnung folgt (Teile der Liste werden ohne eine bestimmte Reihenfolge genauso immer wieder in die Texte eingeschoben wie sinnlose Dialoge), auch hinterfragt man bei vielem den tieferen Sinn des Ganzen - wenn doch alle und alles doof ist (außer Karl natürlich) muss ich das nicht wissen.

So versucht er einem etwa auf die Nase zu binden, dass die Inuit alleine für das Walsterben verantwortlich sind und dass man in den Bergen ja wunderbar illegal seinen Müll loswerden kann und dass Reisen überhaupt das schlimmste ist, was man machen kann (warum er es trotzdem tut... Hmmm?).

Ich lege selten ein Buch vor Ende weg, diesmal aber musste ich wirklich nach 150 Seiten aufhören, weil ich jedesmal am liebsten in meinen Reader gekrochen wäre um den Typen zu schlagen, weil er wirklich eine extrem Dämlichkeit und Borniertheit an den Tag legt, die Engländer vielleicht begeistern mag, ich hatte jedenfalls genug (im negativem Sinne). Aber alles andere wäre vertane Zeit gewesen.

Das Buch ist wirklich nervig und ich rate jedem vom Kauf ab. Anfangs dachte ich noch, ich nehme gleich "Ein Idiot unterwegs" auch noch auf meinen e Book Reader, habs dann aber glücklicherweise gelassen.

In diesem Sinne

Eure Anke
allo Leute!