Donnerstag, 10. Juli 2014

[Rezension] Ein kleines bisschen Heimat (3)

Hallo Leute!

Als Wahlwiener vermisst man seine ruhige, hessische Heimat schon manchmal. Aber es gibt ja immernoch ein paar schöne Bücher für die Ausflugsplanung, wenn man mal wieder zu den Eltern fährt...


fünfzig Dinge - die ein Hesse getan haben muss!
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 Daten
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Verlag: Zeitgeist
ISBN: 978-3-934-04633-7
Preis: 9,95€


Inhalt
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Die Schulausflüge als Kind oder der Sonntagsausflug mit den Eltern... Wenn man in Hessen wohnt, gibt es die gesamte Kindheit jedes Wochenende irgendwas Neues zu gucken.

Das Buch entstand im Rahmen der "Fünfzig Dinge" Sendereihe des Hessischen Rundfunks. Hier werden die 50 tollsten Ausflüge in Hessen vorgestellt - vom Felsenmeer im Odenwald (Schulausflug in der 7. Klasse) bis wie Goethe eine Freundin in Wetzlar haben (die ganze Schulzeit über) habe ich davon auch tatsächlich schon so einiges erledigt. Giraffe. Erdmännchen & Co im Frankfurter Zoo und im Opelzoo habe ich schon in der Grundschule besucht, genauso wie die Kasseler Wasserspiele. Den Keltenfürst im Glauberg (check) oder Deutschland zum Äppler bekehren (das habe ich schon nach Österreich expandiert) gehören natürlich auch zum hessischen Leben dazu.

Zu den 50 Erlebnissen gehört aber auch Tauchen im Edersee (dem hessischen Atlantis) oder ungewöhnliche Dinge, wie den Vogelsberg mit dem Lama erkunden. So werden alle Facetten des abwechslungsreichen Bundeslandes in der Mitte Deutschlands gezeigt, vom Odenwald bis zum Edersee, vom Rothargebirge bis zur Rhön.

Reich bebildert und mit allen wichtigen Infos versehen werden die Ausflugszíele vorgestellt. Dazu gehören auch insgesamt 30 Aktionsgutscheine, die insgesamt 500€ wert sind - Rabatt auf Lamatouren oder Baggerfahren, ein gratis Glas Äppler oder 2 Eintrittskarten zum Preis von Einer auf der Saalburg. Leider sind die Gutscheine nur noch bis 31.12.2014 gültig.


Fazit
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Wenn ich in diesem Buch blättere, bekomme ich glatt Heimweh, da ich viele dieser Ziele mit tollen Erinnerungen aus der Schulzeit verbinde, meinen Besuch auf der Saalburg mit Katy, meiner Austauschschülerin aus England oder meine zahlreichen Besuche auf der Hengstparade in meiner Heimatstadt Dillenburg.

Das Buch ist wirklich genial für alle Hessen oder Wahlhessen. Gerade aufgrund der Größe des Bundeslandes lernt man einige Ecken auch erst kennen, wenn man etwa Freunde dort hat, so wie ich die schöne Rhön erst mit Mitte 20 kennenlernte, da sie doch weit von Dillenburg weg ist.

Die Klassiker (Äppler, Felsenmeer, Kassel oder der Frankfurter Zoo) sind in diesem Buch genauso vertreten wie ungewöhnliche Sachen, etwa die Lama-Tour durch den Vogelsberg oder ein Segelflug über die Wasserkuppe (was ich tatsächlich mal gemacht habe). Gerade bei den ungewöhnlichen Touren haben wir uns jetzt schon einiges rausgeguckt, wenns das nächste mal zu den Eltern geht...

In diesem Sinne

Eure Anke


Mittwoch, 9. Juli 2014

[Rezension] Ein kleines bisschen Heimat (2)

Hallo Leute!

Als Exilhesse freut man sich doch immer wieder, wenn man mal wieder was über die Heimat liest. Ich weiß, viele von euch sind nicht gerade Fans solcher "Listen" aber mit diesem Buch ist dem hessischen Rundfunk ein ganz spezielles Buch gelungen...

Fünfzig Dinge, die ein Hesse wissen muss
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Daten
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Verlag: Klartext
ISBN: 978-3-8375-10232
Preis: 9,95€


Inhalt
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In 50 Beiträgen haben die Autoren in diesem Band zur HR-Sendung "Fünfzig Dinge..." allerhand Wissen zusammengetragen, das die Zuschauer des HR eingesendet haben.

Wie die Hessen durch die Römer zu ihrem Namen kamen
Warum es die Niederländer ohne Dillenburg nicht gäbe
Ob man im Wiesbadener Kochbrunnen auch kochen kann
Wie viele Ostdeutsche Flüchtlinge in Gießen eine erste Zuflucht hatten
oder auch dass die Knoblochsaue im Sommer die meisten Mücken Hessens zählt

All das sind Dinge aus der Heimatgeschichte, die man in Hessen häufig schon in der Grundschule lernt und - wenn nicht - sich später aneignet.

Dazu kommen 26 Gutscheine für wichtige Erlebnisse, die man in Hessen getan haben muss, etwa für die Dampflok, die bei Kassel verkehrt oder für das Eintracht Frankfurt Museum. Hier gibt es eben Rabatte oder 2 für 1 Tickets usw. (gültig bis Ende 2015).


Fazit
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Als echtes Hessenkind lernt man so allerhand über sein Heimatbundesland. Ich war immer der größte Fan von den Sonntagsausflügen mit meinen Eltern oder auch von den Schulexkursionen.

An vieles, was man dabei gelernt hat, kommt einem bei der Lektüre dieses Buches wieder in Erinnerung.

Ich finde dieses Buch absolut klasse, weil es so viele Erinnerungen weckt, an meinen Besuch im Marburger Karzer oder an meinen Besuch mit Papa im Stadion von Eintracht Frankfurt oder natürlich an die Arbeit in den Dillenburger Museen (meine Heimatstadt).

Es vermittelt umfangreiches Wissen und weckt das Interesse an seiner Heimat. Man lernt neue Ausflugsziele fernab seiner eigenen Heimatstadt kennen und wenn wir das nächste mal bei den Eltern sind, werden wir da mal wieder ordentlich auf Tour gehen!

Dieses Buch ist ein tolles Geschenk für alle eingefleischten Hessen oder für alle, die noch Hessen werden wollen.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke


[Rezension] Das Salz in der Suppe

Hallo Leute!

Heute darf ich euch mal wieder einen tollen neuen Roman vorstellen...

Bretonisches Gold
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Daten
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Autor: Jean-Luc Bannalec
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04622-9
Preis: 14,99€ (D) 15,50€ (A)


Inhalt
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Commissaire Dupin wurde vor einigen Jahren unfreiwillig von Paris in die Bretagne versetzt. Dort muss er sich in eine völlig neue, ländliche Welt einfinden.

Als seine Freundin, die Journalistin Lilou Breval, ihn anruft und ihn auf seltsame Machenschaften in den Salinen am Golfe du Morbihan aufmerksam macht, macht er sich auf den Weg dorthin, obwohl er dort keine Zuständigkeit besitzt.

Als er dort ankommt, wird er sofort beschossen. Er kann sich in einen Holzverschlag retten, ist jedoch angeschossen. Da sein Handy noch dazu keinen Empfang hat, sitzt er erst einmal fest, bis Commissaire Rose, die eigentlich zuständige Polizistin, ankommt. Natürlich ist klar, dass hier merkwürdige Machenschaften im Gange sind, vor allem weil Lilou Breval spurlos verschwunden ist. Die Kommissare Rose und Dupin machen sich auf die Suche und finden dabei 4 Fässer in einer Saline, doch in den Salzbecken können zunächst keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Der selbständige Salzbauer Daeron verstrickt sich immer weiter in Widersprüche, als schließlich Lilou Brevals Leiche gefunden wird, mitten im Golf.


Fazit
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Die Geschichte ist absolut genial gestrickt. Rund um das Salzbusiness, ein Kartell, das die selbständigen Bauern aufkaufen will, mögliche Lebensmittelverunreinigungen und das alles in der traumhaften, fast schon märchenhaften Landschaft der Salinen in der Bretagne. Dazu kommt noch anfangs ein gewisses Kompetenzgerangel zwischen den beiden Kommissaren.

Ich muss sagen, beim Lesen war ich anfangs ein wenig irritiert, weil ich den Überblick über die ganzen Inspektoren verloren habe, wer zu welchem Kommissar gehört usw. Aber es steigt eigentlich sofort mit Spannung ein, mit dem Schusswechsel in den Salinen. Schnell konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es gibt so viele Spannungsmomente - das Kartell, die Liebe und das gute Essen, das am Ende sogar die Kommissare versöhnt.

Es ist ein absolut gelungener Krimi. Ich hatte die beiden vorherigen Bände vorher noch nicht gelesen, jetzt stehen sie aber ganz oben auf meiner Wunschliste!

In diesem Sinne

Eure Anke


Dienstag, 8. Juli 2014

[Rezension] Kurzweil (2)

Hallo Leute!

Da ich ja sehr gerne reise, mag ich kurzweilige Bücher, die Reisen zum Grundthema haben. So geriet ich neulich beim Stöbern an das folgende:

Dieses Loch ist weit entfernt von Spaß
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Daten
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Autor: Thomas Überall
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-30577-8
Preis: 9,99€ (D) 10,30€ (A)


Inhalt
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Tomas Überall ist selbst weit gereist und hat daher in Sachen Hotels so einiges erlebt. Mit diesem Buch jedoch hat er sich weltweit in diversen Hotelbewertungsportalen umgetan und die einzelnen Bewertungen durch einen Übersetzungscomputer gejagt. Geordnet nach unterschiedlichen Kategorien (Gastfreundschaft, Tiere und Sensationen, Abstriche in puncto Ausstattung, Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen und Abschied aus dem Irrenhaus) gibt er in diesem Buch die skurrilsten (anonym natürlich) zum besten.

Von Nachtportiers, die jede Nacht von Freunden für eine Partie Strippoker besucht werden, von Gästen, die in billiger Kleidung nicht willkommen sind, von Zombie-Man an der Rezeption bis hin zu Zimmern, die so klein sind, dass das Fenster zerbricht, wenn man den Schlüssel ins Schloss steckt kommen so allerhand lustige Geschichten zu tage.


Fazit
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Alleine daran, dass ich für ciao schreibe, erkennt man ja, dass ich durchaus auf solche Bewertungsportale stehe. Gerade bei Hotels kann man ja schon mal ordentlich ins Klo greifen (oder besser nicht). Wenn man solche Kurzbewertungen auf holidaycheck oder tripadvisor liest, habe ich mich schon so manches mal gegen ein Hotel entschieden.

Dieses Buch, das doch die Ausmaße eines Taschenbuchs hat, enthält amüsantes aus diesen Bewertungen, die mich zum Teil an eigene Urlaubserlebnisse von Rumänischen Autobahnhotels erinnert.

Das einzige, was ein bisschen Schade ist, es ist sehr ersichtlich, dass sich der Autor einfach vor den Google-Übersetzer gesetzt hat und die fremdsprachigen Kommentare reinkopiert hat. Klar kommt dabei sprachlich teils amüsantes raus, was aber so amüsant gar nicht gemeint ist. Eine bessere Übersetzung wäre manchmal nicht so schlecht.

Ansonsten ist dieses Buch eine rundum gelungene, sehr kurzweilige Lektüre, die bei jeder Urlaubsplanung einem wieder bewusst macht, wo man im Urlaub landen könnte. Sie bringt mich jedesmal zum Schmunzeln, wenn ich mal wieder darin blättere, da ich jedesmal aufs Neue lustige Sachen finde.

In diesem Sinne

Eure Anke

[Rezension] Ein kleines bisschen Heimat [1]

Hallo Leute!

Ich bin auf zahlreichen "Piefke"-Foren auf Facebook unterwegs. Da wird immer wieder die Frage gestellt "Was vermisst du in Österreich am meisten?". Am häufigsten fallen hier Currywurst und Wackelpudding. Was ein echter Hesse ist, so wie ich, vermisst aber am allermeisten Muttis Grie Soß. Schon Goethe konnte niemals ohne sein Leibgericht. Ein Buch über das leckerste, was aus Kräutern und Ei werden kann, ist im Societätsverlag erschienen...

Die Grüne Soße Bibel
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Daten
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Autoren: Bert Bresgen, Anton Le Goff
Verlag: Societätsverlag
ISBN: 978-3-95542-071-0
Preis: 12,80€


Inhalt
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In diesem Buch erfährt man alles, wirklich alles, über die originale Frankfurter Grüne Soße - von den Schutzheiligen der Grie Soß (Sauerampfer, Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Borretsch, Kerbel und Pimpinelle) über die Schöpfungsgeschichte über das Frankfurter Grie Soß Festival bis hin zu den besten Grie Soß Rezepten (bis hin zum Grüne Soße Eis und zur Grüne Soße Torte ist hier alles dabei). Sogar Ratschläge, was man zur Grie Soß trinkt (na Äppler natürlich) und den bekanntesten Grie Soß liedern erfährt man.


Fazit
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Von unseren Freunden werden wir hier immer wieder gefragt "Was ist eigentlich ein typisch deutsches Gericht?". Ich finde die Antwort darauf sehr schwierig: Der Münchner sagt sicher Schweinshaxn, der Hamburger sagt vielleicht Labskaus. Aber mein (bald) Mann (aus Osthessen) und ich (aus Mittelhessen) sind uns da immer recht schnell einig: a gude grie Soß.

Man schlägt dieses Buch auf und fühlt sich gleich wie zu Hause. Hessische Größen kommen als Schutzheilige zu Wort (Bodo Bach ist wohl überregional bekannt). Man sieht Bilder von Äppler und von Goethe und man erfährt eben alles über die hessische Kultspeise, die bei uns zu Hause zumindest am Gründonnerstag wirklich aus dem Speiseplan nicht wegzudenken war. Und wenn man sich die Auswahl an Rezepten anschaut (es sind zwar nicht viele) sieht man, Grie Soß ist einfach universell einsetzbar - vom Grie Soß Nudelsalat über Tafelspitz mit Grie Soß oder Austern mit Grie Soß bis hin zum Grie Soß Smoothie und zum Grie Soß Eis ist einfach alles dabei.

Das Buch ist super genial und inzwischen habe ich gleich 4 Ausleih-Bestellungen, wenn ich mal nach Deutschland komme, von Mama, Oma, Schwiegermama und Schwiegeroma - man sieht, die Grie Soß gehört zu einer hessischen Kindheit, sei es in Frankfurt oder in Ost- oder Mittelhessen.

In diesem Sinne

Eure Anke


Montag, 7. Juli 2014

[Rezension] Kurzweil (1)

Hallo Leute!

Manchmal sucht man sich für den Urlaub oder auch nur für eine kleine Zugfahrt ja eher kurzweilige Literatur aus. So landete das folgende Buch bei mir...

Was Morgenmüdigkeit mit Vögeln zu tun hat
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Daten
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Autor: Dr. Allwissend
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-30156-6
Preis: 9,99€ (D) 10,30€ (A)


Inhalt
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Dr. Allwissend ist ein Youtubestar, der alle möglichen Antwortvideos hat auf Fragen, die niemand wirklich stellt. Mit diesem Buch kommt sein erstes Druckwerk auf den Markt.

Man erhält Antworten auf Fragen, die die Welt bewegen. So erfährt man etwa, wer der Babo ist, warum Facebook süchtig macht, warum wir Selbstgespräche führt , warum alle Apple lieben. Aber auch die wichtigen Dinge im Leben - Wie man die Führerscheinprüfung garantiert besteht oder wie man ein Vorstellungsgespräch perfekt meistert - werden beantwortet.

Aufgebaut ist das Buch wie eine Art Blog. Bei jeder Frage werden die Leser mit "Liebe Allwissende" oder "Guten Morgen liebe Allwissende". Die Texte an sich sind sehr kurzweilig zu lesen und man muss dafür nicht unbedingt studiert haben.




Fazit
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Nun, solche Fragebücher gibt es ja viele. Und leider ist es natürlich so, dass sich der Leser tatsächlich hinterher für allwissend hält. Dieses Buch ist angenehm kurzweilig, ich hatte es nach einer 3 Stunden Zugfahrt durch. Aber ob das Wissen darin tatsächlich so weltbewegend ist, wage ich etwas zu bezweifeln.

Auch fehlt in vielen Kapiteln einfach der Pfiff. Irgendwie habe ich mir unter dem Buchtitel etwas mehr Pepp und Spaß versprochen, aber irgendwie fehlt mir das. Die Schreibweise entspricht leider sehr stark der Generation Facebook.

Ich denke insgesamt, das Buch ist eher durchschnittlich, es gibt unzählige bessere, aber auch einige schlechtere derartige "Frage-Antwort-Bücher", aber mir fielen nicht viele Gründe ein, warum man sich jetzt für oder gegen dieses Buch entscheiden sollte. Es mehrt das Wissen schon, aber es amüsiert nicht. Es unterhält für 3 Stunden, mehr aber auch nicht.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 1. Juli 2014

[Rezension] Der Außenseiter...

Hallo Leute!

Heute habe ich mal wieder einen spannenden Roman für euch...

Der Schock
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Daten
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Autor: Marc Rabe
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-548-28524-5
Preis: 9,99€ (D) 10,30€ (A)


Story
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Der Psychologe Jan Floss macht mit seiner Schwester Katy und dessen Freund Greg Urlaub an der Côte d'Azur. Mit dabei ist eine Freundin aus Schulzeiten, Laura. Bei einem Einkauf verschwindet Laura plötzlich. Jan, der am Abend zuvor Laura etwas näher gekommen ist, findet nur ihr Smartphone in Gregs Auto. Doch da sie lange auf der Straße lebte und ein wahrer Freigeist ist, und da es zuvor einen Streit gab, geht man davon aus, dass Laura einfach abgehauen ist. Man kehrt zurück nach Berlin und geht davon aus, dass sie schon wieder auftaucht.

Doch auf dem Smartphone findet Jan ein verstörendes Video, das Laura kurz vor ihrem Verschwinden aufgenommen hat. Ein Mann in einem SUV bedrängte Gregs Auto. Sein Gesicht mit vermeintlichen Tattoos überzogen. Doch dann - oder hat Jan sich getäuscht - blitzen seine Augen rot auf.

In Berlin bleibt Laura weiter verschwunden. Doch als Jan sich auf die Suche macht und unter anderem auch Lauras Wohnung. Dort sieht er eine Ansammlung von Fotos mit Laura zu ihren Zeiten auf der Straße.

Gleichzeitig wacht Laura wieder auf. Sie ist frei, sie ist bei Gandalf, ihrem Freund aus der Zeit auf der Straße. Doch sie ist auf der Flucht vor dem Mann mit den roten Augen, der sie entführt hat.

Jan jedoch spürt in dem Moment den Atem des Tattoomannes. Als er in seine Wohnung zurückkehrt, findet er dort die Leiche seiner Nachbarin, die sich um seine Pflanzen kümmern sollte, in seiner Tiefkühltruhe. Auf ihre Stirn eingeritzt "Nicht Laura". Nun beginnt die Jagd.

Dabei verstrickt sich Jan immer tiefer in der Familiengeschichte von Lauras Familie, um am Ende den Fall lösen zu können.


Fazit
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Zugegeben, anfangs wusste ich nicht so genau, wo die Reise mit diesem Buch hingeht. Eine verregnete Nacht, ein entführtes Mädchen, ein vermeintlich tätowierter Dämon mit roten Augen - das erinnerte mich doch ein bisschen an einen schlechten Hollywood-Horror-Film.

Doch irgendwann, als dann klar wird, dass es kein Dämon ist, sondern ein Psychokiller, wird das Buch dann auch etwas spannender. Gerade die Situation des Jan, der seine Freundin, den Schwarm seiner Jugend, retten will und plötzlich finden sich nur noch Leichen auf seinem Weg. Die Spannung baut sich allerdings auch nur sehr langsam auf und das plötzliche Erscheinen des "Tattoomanns" scheint eigentlich immer weder logisch nachvollziehbar noch zufällig. Irgendwas ist dabei immer merkwürdig.

Der Thriller ist für mich mehr unterer Durchschnitt. Auf jeden Fall gibt es bessere!


In diesem Sinne

Eure Anke